29.09.2021 Esther Reinwand

"Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt von morgen aussieht."(Dr. P. Bader, OB Kirchheim T.)

(v.l.n.r.): Johannes Kreißig, Gf. Vorstand DGNB e.V; Andrea Lindlohr, MdL und Staatssekretärin MLW, Matthias Bankwitz, Gf. Gesellschafter BANKWITZ beraten planen bauen GmbH; Andreas Schwarz, MdL; Dr. Pascal Bader, Oberbürgermeister Kirchheim unter Teck. Foto: proHolzBW

Foodtruck sorgte für Verpflegung. Foto: proHolzBW

C-Gebäude Aussenansicht. Foto: proHolzBW

Verbindungsgang zwischen B- und C-Gebäude. Foto: proHolzBW

Treppenhaus. Foto: proHolzBW

Unbehalndelte Holzdielen aus Weisstanne im neuen C-Gebäude, leicht austauschbar nach dem Prinzip einer Vorarlberger Hütte. Foto: proHolzBW

Dämmung. Foto: proHolzBW

Bodenaufbau. Foto: proHolzBW

Stäbchenparkett im C-Gebäude. Foto: proHolzBW

50-jähriges Firmenjubiläum bei Architekturbüro BANKWITZ beraten planen bauen im Zeichen der Nachhaltigkeit.

Autoren: Esther Reinwand, proHolzBW/BANKWITZ beraten planen bauen

Kirchheim unter Teck/Ostfildern, 29. September 2021: proHolzBW wurde am Freitag den 17. September zu einem ganz besonderen Firmenjubiläum eingeladen. Das Generalplanungs- und Architekturbüro BANKWITZ beraten planen bauen feierte sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Die Firmenzentrale, das Eisbärhaus in Kirchheim unter Teck, zählt als derzeit nachhaltigstes Gebäude der Welt und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit zwei Zertifikaten in Platin bedacht, die an diesem Tag offiziell überreicht wurden.

Mit dem eigenen Bürogebäude, dem Eisbärhaus in Kirchheim unter Teck, hat das Büro BANKWITZ auf die Frage, wie das Bauen der Zukunft aussieht, eine konkrete Antwort gegeben. Ziel des Unternehmens ist es, die Öffentlichkeit auf authentische Weise für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Daher steht das Eisbärhaus in allen Details für ein ökologisches, energetisch und wirtschaftlich sinnvolles und damit nachhaltiges Gebäude. Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg war es für Interessierte nun möglich, das Eisbärhaus bei einem Tag der offenen Tür zu besichtigen und sich dabei über das nachhaltige Bauen zu informieren. Zeitgleich wurde die neue Bürowelt des Unternehmens eingeweiht. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 2008 bezogen (Bauteile A+B) und im Jahr 2020 durch den Bauteil C erweitert. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt hierfür nicht nur mit zwei Zertifikaten in Platin bedacht, sondern ihm auch die höchste Bewertung bescheinigt, die bisher weltweit in einem Zertifizierungsverfahren der Gesellschaft erreicht worden ist. Das Eisbärhaus zählt daher als derzeit nachhaltigstes Gebäude der Welt. „50 Jahre BANKWITZ sind für uns ein wichtiger Meilenstein, zugleich aber auch Ansporn und ein Versprechen, in Zukunft weiter daran zu arbeiten, nachhaltiges Bauen, wie wir es verstehen, fest in der Planungs- und Baupraxis zu verankern“, so Matthias Bankwitz.

Mondholz, Käferholz und Bienenstöcke
Das Eisbärhaus mit dem 2020 eingeweihten Gebäudeteil C besticht durch viele besondere Baudetails. So wurde für die Bodendielen aus Weisstanne Holz verwendet, welches bei Vollmond in einem Wald bei Abtsgmünd gefällt wurde. Für die Erstellung der Unterkonstruktion kam sogenanntes “Käferholz” zum Einsatz. Schadholz ist häufig bautechnisch einwandfrei, kann aber aufgrund optischer Veränderungen nicht für sichtbare Oberflächen verwendet werden. Bei dem Stahlbeton-Holz-Hybridbau kam, wo möglich, ressourcenschonender RC-Beton zum Einsatz. Durch verschiedene Vegetationsbereiche mit heimischen, robusten und ökologisch wertvollen Pflanzen auf dem Grundstück rund um das Eisbärhaus wurden Refugien für Vögel, Insekten und Fledermäuse geschaffen. Auf die Mitarbeiter warten in der Mittagspause Kneipp-Becken, Mittagessen unterm Sonnensegel und Spass auf der Slackline.

Gemeinsam nachhaltiges Bauen fördern
Um die Klimaziele zu erreichen, ist es notwendig, nachhaltiges Bauen von allen Seiten zu unterstützen und zu fördern. Kirchheims OB Dr. Pascal Bader und MdL Andreas Schwarz machten in ihren Reden deutlich, dass ein umfassendes Bekenntnis zum nachhaltigen Bauen unabdingbar ist und nachhaltige Bauweisen wie der Holzbau nicht weiter wie eine Nische behandelt werden dürfen, sondern in die Breite gehen müssen. Das betrifft so wichtige Themen wie Lieferketten, Rohstoffquellen und erneuerbare Energien: “Auch die Kommunen müssen im Klimaschutz Vorreiter sein.”, so Bader. Kircheim plant unter anderem in der Zukunft eine Pflicht zur Nutzung von Photovoltaik-Energie.

Download Pressemitteilung BANKWITZ beraten planen bauen

Download Pressefoto Übergabe Des DGNB Zertifkats In Platin Foto: BANKWITZ

Kontakt BANKWITZ beraten planen bauen:
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Christina Schmitt telefonisch (07021 92055-71) oder per E-Mail (christina.schmitt@bankwitz.de) zur Verfügung.