27.01.2026
DHWR: Friedrich Merz trifft Forst-Holz-Spitzen
Bundeskanzler Friedrich Merz traf sich mit den Spitzenvertretern der Deutschen Holz- und Forstwirtschaft auf der Grünen Woche in Berlin
Berlin, 20.01.2026. Bundeskanzler Friedrich Merz traf sich mit den Spitzenvertretern der Deutschen Holz- und Forstwirtschaft auf der Grünen Woche in Berlin. Über den Gemeinschaftsstand der Branche führten den Kanzler Jörn Kimmich, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) und Christian Haase, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR). Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Sicherung der Rohholzversorgung sowie die Rolle des Holzbaus für die Wiederbelebung der Baukonjunktur.
DHWR-Präsident Jörn Kimmich erklärte dem Bundeskanzler: „Wir brauchen ein Waldstilllegungs-Moratorium. Aus dem Umweltministerium fließen weiterhin erhebliche Steuermittel in Programme, die Wälder pauschal aus der Nutzung nehmen – etikettiert als Klimaschutz. Unsere Gesellschaft ist aber auf die Waldbewirtschaftung angewiesen. Denn wir brauchen den klimafreundlichen und nachhaltigen Rohstoff Holz für die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft. Außerdem müssen wir unsere Wälder an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen. Das geht nicht, ohne den Wald zu verjüngen und mit geeigneten Baumarten zu erneuern.“
Ein zweiter Schwerpunkt des Gesprächs war das Bauen mit Holz. „Vorgefertigte Bauweisen sind ein zentraler Hebel für die Wiederbelebung der Baukonjunktur“, so Kimmich. „Die Unternehmen der Holzwirtschaft haben die Kapazitäten, um schnell, günstig und klimafreundlich Wohnraum und Infrastruktur zu schaffen. Sie benötigen jetzt die Flankendeckung durch die Politik: Insbesondere brauchen wir eine Reform des Vergaberechts, damit vorgefertigte Bauweisen bei Ausschreibungen endlich Chancengleichheit erhalten.“
Pressekontakt
Leonhard Mertens
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR)
Chausseestraße 99
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E-Mail: presse@dhwr.de
Web: www.dhwr.de
Über den Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR)
Am 13. Juli 1949 gründeten zehn Verbände der Holzwirtschaft in Wiesbaden den „Holzwirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets“. Der Deutsche Holzwirtschaftsrat vertritt heute über seine Mitgliedsverbände 70.000 überwiegend mittelständische Betriebe, die mit 650.000 Beschäftigten einen jährlichen Umsatz von 120 Milliarden Euro generieren. Die Dachorganisation der deutschen Holzwirtschaft deckt damit die gesamte Wertschöpfungskette des Rohstoffes Holz ab. Diese reicht vom Waldholz, das von der Säge-, Holzwerkstoff- sowie Zellstoff- und Papierindustrie bearbeitet wird, über die Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten in der Möbel- und Packmittelindustrie, in der Pelletproduktion sowie in den Handwerksbetrieben und im Holzbau bis hin zum Vertrieb durch den Handel. Der Kreislauf schließt sich durch das Recycling von Altpapier und Holz.