20.03.2026
Am 21. März ist der internationale „Tag des Waldes“.
Nachhaltige Waldwirtschaft sichert Ökosysteme und regionale Lieferketten. Bild: Pixabay
Das Motto lautet 2026 „Wälder und Wirtschaftlichkeit“.
Ostfildern, 20. März 2026. Am 21. März ist der internationale „Tag des Waldes“. Wie geht es dem Wald in Baden-Württemberg, welche Bedeutung hat er für unsere Region? In Baden-Württemberg wächst täglich Holz für mehr als 450 Wohnungen in Holzbau nach. Mit rund 1,3 Millionen Hektar verfügt das Land über bedeutende Waldressourcen. Maßnahmen wie Waldumbau, gezielte Verjüngung und nachhaltige Bewirtschaftung tragen dazu bei, die Wälder an den Klimawandel anzupassen, langfristig zu stabilisieren und damit eine stabile Rohstoffbasis zu sichern.
Der Holzvorrat des Landes ist laut der jüngsten Bundeswaldinventur auf knapp 500 Millionen Festmeter angestiegen (Cullmann, 2024). Selbst wenn die durchschnittliche Holzbauquote von derzeit 33% auf 45% im Jahr 2030 anstiege, so eine Marktstudie im Auftrag des Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg (B+L Marktdaten, 2023), würde dies weniger als ein Prozent des Holzvorrats der baden-württembergischen Wälder beanspruchen. In einer wirtschaftlich eng verflochtenen Welt gewinnen Regionen an Bedeutung, die auf eigene Ressourcen, Fachkompetenz und Innovationsfähigkeit setzen – so auch das Cluster Forst und Holz in Baden-Württemberg: Das Netzwerk verbindet nachhaltige Waldwirtschaft mit regionaler Wertschöpfung und Innovation und trägt dazu dabei, den Wald langfristig für die Gesellschaft zu erhalten – als Naherholungsgebiet, als Freizeit- und Sportrefugium, als CO2-Speicher, als Schutzort für einheimische Ökosysteme und als Basis für resiliente Wertschöpfung für die Wirtschaftskraft in der Region. Mehr unter proholzbw.de