31.03.2026 Markus Nöth

Frühjahrstagung „TRIALOG HOLZBAU“ – Impuls, Treffpunkt und Mission.

Thomas Elster (81fünf high-tech & holzbau AG)

Erwin Taglieber (DHV)

(v.l.n.r.) Moderatorin Dipl.-Architektin Andrea Georgi-Tomas und Prof. Arch. mag. arch. Juri Troy

Prof. Dr.-Ing. Anne Niemann

Christiane zu Salm

„Holz lebt von Ideen, Erfahrung und Zusammenarbeit“.

Ostfildern, 31. März 2026. Bei der zweitägigen Frühjahrstagung „TRIALOG HOLZBAU“ trafen sich vom 20. – 21. März 2026 über 300 Holzbauunternehmen, Architekten, Planer, die Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Meisterschüler und Studierende zum intensiven Austausch. Ob innovative Projekte, Best Practice, technische Entwicklungen oder kreative Lösungsansätze, das breit gefächerte Programm und das Miteinander sorgten für Inspiration, spannende Diskussionen und persönliche Begegnungen auf Augenhöhe. Wer im Holzbau etwas bewegen oder Impulse für die eigene Praxis sammeln wollte, war beim TRIALOG HOLZBAU genau richtig.

Das von proHolzBW organisierte Event im Tagungshotel Lufthansa Seeheim wurde vom DHV Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., ZimmerMeisterHaus und der 81fünf high-tech & holzbau AG gemeinsam veranstaltet und bot 16 hochkarätige Referenten mit Fachvorträgen zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Holzbauweise und deren Projektentwicklungen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitag, 20. März gemeinsam durch Thomas Elster (81fünf high-tech & holzbau AG), Katrin Schmidt-Wagner (ZimmerMeisterHaus) sowie Erwin Taglieber (DHV). Taglieber stellte in seiner Begrüßungsrede auch die Rahmenbedingungen und Kompetenzfelder der Kampagne „Holz rettet Klima“ vor, während Schmidt-Wagner betonte, „Holzbau lebt von Ideen, Erfahrung und Zusammenarbeit“.

In der darauffolgenden Keynote zum Thema „Holzbau – ganzheitlich anders. Wie kann eine holistische Betrachtung von Bauaufgaben unsere Architektur nachhaltig verändern?“ stellte Prof. Arch. mag. arch. Juri Troy fest, dass uns das Erreichen der Klimaziele vor große Herausforderungen stellt. Gerade beim Bauen wurde jahrzehntelang unter Voraussetzungen gearbeitet, welche nur wenig Rücksicht auf die Umwelt nahm. Laut Troy sollte es daher das Ziel sein, wieder eine ganzheitliche Architekturbetrachtung zu etablieren.

Im Anschluss folgte der Vortrag „Integrierte Projektabwicklung (IPA) – Vom Kleinprojekt bis zum Großprojekt erfolgreich“ von Prof. Dr. Claus Nesensohn. Im Vortrag wurde anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie IPA in kleinen Projekten unkompliziert und pragmatisch funktioniert, mit klaren Regeln, gemeinsamen Zielen und hoher Planungssicherheit. Gleichzeitig wurde beleuchtet, wie sich die gleichen Prinzipien in großen Projekten skalieren lassen und dort Nachträge, Terminrisiken und Schnittstellenkonflikte reduziert werden können.

In den Themenblöcken „Unternehmensführung“ und „Technik“ referierten zeitgleich Lars Langhans („Auf die richtige Kommunikation kommt es an, extern und intern“), Prof. Dr. Anja Seng („Fit für die Zukunft: Schlüsselkompetenzen für Mitarbeitende und Führungskräfte“) und Dr.-Ing. Marcus Flaig („Brettsperrholz im mehrgeschossigen Holzbau – Konstruktion und Bemessung“).

Im Anschluss folgten parallel die Themenblöcke „Technik“ und „Projekte Best Practice“ durch Prof. Dr.-Ing. Anne Niemann („Gebäude-Typ E – Chancen und Herausforderungen“), Uli Matthias Herres („Umgang mit Bestand in der Architektur“) und Gerd Meurer („Leuchtturmprojekt Klimapositives Bauen. Ein Haus aus Holz, Stroh und Lehm.“).

Am Nachmittag referierten noch Florian Eitel („Integrale Projektplanung in der praktischen Umsetzung: „Kleehof“ Heidenheim“), Stefan Demetz mit Matthias Koch („Integrale Planung – Target Value Design & Integrales Vorprojekt – Aufbau, Durchführung und Erfolg“) und Prof. Achim Menges („Integrative Planung und Robotik im Holzbau“).

Der zweite Veranstaltungstag startete mit Marc Chatzidimpas („Wie kann ich bei der Entwicklung einer Arbeitgebermarke von anderen Branchen lernen?“) und Reinhard Eberl-Pacan („Brandschutz im Holz-Modul-Bau: Sicher, schnell und nachhaltig?“). Den zweiten Themenblock thematisierte Bernhard von Oppeln („Sta(d)tt neubauen! Innerstädtische Aufstockung in Holzbauweise“) sowie Matthias Helmreich („Autonome Montage im Holzbau“).

Zum Abschluss sprach Christiane zu Salm in Ihrer Keynote über das Thema: „Wer das Leben vom Ende her denkt, trifft bessere Entscheidungen. Über Langsamkeit in einer beschleunigten Welt“. Ob in der Planung, Projektentwicklung, Bau oder der Forschung – alle Beteiligten stehen heute unter hohem Entscheidungsdruck. Die Komplexität nimmt zu, die Zeit wird knapper und das Tempo gilt als Erfolgsfaktor. Doch in beschleunigten Strukturen entstehen oft Entscheidungen, die kurzfristig funktionieren, langfristig aber nicht tragen. Diese Keynote lud dazu ein, das Prinzip der Langsamkeit als Voraussetzung für bessere Entscheidungen neu zu entdecken. Anhand konkreter Beispiele zeigte zu Salm, wie sich ethische Dilemmata durch den Perspektivwechsel entschärfen lassen und wie Verantwortliche zu einer Entscheidungskultur finden, die Menschen, Projekte und Werte verbindet. Drei klare Take-Aways machten dabei deutlich, wie Langsamkeit zum Schlüssel für Qualität, Sinn und Zukunftsfähigkeit werden kann.

Zwischen Fachvorträgen, Networking und lockerer Atmosphäre entstanden wertvolle Kontakte und zukunftsweisende Ideen. Die Moderation der Trialog-Veranstaltung übernahm Dipl.-Architektin Andrea Georgi-Tomas (ee concept GmbH, Darmstadt).

(Bilder: proHolzBW)

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