Jugendhaus Murr
Städtebauliche Situation
– die Lage des Baukörpers längs zum Uferbereich und zur Fließrichtung der Murr berücksichtigt die Anforderungen aus dem Hochwasserschutz und des Überschwemmungsbereichs, der Schutzabstand zum Baumbestand mit den Grünstrukturen und geschützten Biotopen des Auwaldes mit seiner eindrucksvollen Kulisse.
– eine einprägsame Architektursprache bildet den besonderen Ausdruck des Gebäudes, die Gestaltung ist aus der Aufgabenstellung und dem besonderen Ort am Murr-Ufer entwickelt
– das Gebäude wird vollständig über dem Gelände aufgeständert und lässt das anfallende Hochwasser ungehindert durchfließen
Der Standort erfordert eine besondere Berücksichtigung der Belange des Hochwasserschutzes, des Wasserrechts, des Naturschutzes und des Lärmschutzes:
Es gelten HQ 100 bzw. HQ extrem Ca. 1.80 ü NN.
Das Gebäude darf keine Barriere für
das an- und abfließende Wasser bilden.
Konstruktion:
Stützen + Träger in Brettschichtholz (BSH) , Deckenplatte 80mm BSH, Auflast Trittschall Gehwegplatten Beton
Dach- Deckenelement 40 mm Mehrschichtplatte K1 multiplan 3SInnen- und Außenwände Holzrahmenbau, Beplankung mit lasierten 3-Schichtplatten
Außenwandschalung Weißtanne lasiert, gedämmt und hinterlüftet, Fassade aus BSH-Pfosten-Riegel-Konstruktion,3-fach Verglasung, Einsatzelemente Holz lasiert
Holzlatten-Akustikdecken als Zimmermannskonstruktion Energetisches Konzept: Luftwärmepumpe und Photovoltaikanlage zur Unterstützung der Luft-Wärmepumpe Pufferspeicher, dezentrale Warmwasseraufbereitung, Kleindurchlauferhitzer Fußbodenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur, Energiestandart KFW 55
Nachhaltigkeit Verwendung nachwachsender Rohstoffe Holz
Einbau von Materialien mit niedriger Herstellungsenergie; Autarkes Heizungskonzept Pv-Anlage und Luft-Wärmepumpe







