Das Haus mit fünf Wohneinheiten liegt ein einem Geviert aus Siedlungshäusern – ursprünglich aus den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Baukörper nimmt die Flucht der angrenzenden Häuserzeile auf. Das steile – die Umgebung prägende – Dach fließt in die Baukörperform ein, ergänzt durch einen zweigeschossigen Flachbereich auf der Hofseite. In der Summe entsteht eine überraschende Gesamtkörperform, die sich in die Umgebung einfügt und zugleich selbstbewusst erscheint.
Im Hof liegen die erforderlichen Stellplätze. Im Süden und Westen grenzen private Freibereiche an die angrenzenden Erdgeschosswohnungen.
Den zentralen Kern des Hauses bildet die Treppe mit Oberlicht. Von hier aus gelangt man in die Wohnungen. Die Obergeschosswohngen sind um eine zentrale Loggia angeordnet, die von drei Seiten begehbar und als hochwertiger Außenraum auch in den Übergangszeiten gut nutzbar ist.
Die Dachgeschosswohnung ist geprägt durch die hohen Räume unter dem steilen Dach und öffnet sich nach Osten zur großzügigen Dachterrasse.
Das Haus ist in Holz-Hybridbauweise errichtet: Fassaden, Wände und Fenster sind aus Holz konstruiert. Der Treppenhauskern sowie die Decken bestehen aus Stahlbeton. Sie dienen als Speichermasse, die Temperaturschwanken puffert: die Eigenschaften der Holz und Massivbauweise ergänzen sich. Die Fassaden sind mit einer rot lasierten sägerauen Holzschalung bekleidet. Verschiedene Holzprofiltiefen strukturieren die Oberfläche plastisch. Der Innenausbau und die Fenster sind aus Eichenholz gefertigt.








